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Fachbegriffe einfach erklärt: Kurzschluss, Fehlerstrom und Überspannung

Wer die Begriffe versteht, kann Gutachten, Schadenakte und Reparaturvorschlag besser einordnen.

Fachbegriffe einfach erklärt: Kurzschluss, Fehlerstrom und Überspannung
Generierte technische Illustration ohne Personen.

Kurzschluss

Ein Kurzschluss ist eine unbeabsichtigte leitfähige Verbindung zwischen Punkten unterschiedlicher Spannung. Dadurch kann ein sehr hoher Strom fließen. Schutzorgane sollen diesen Strom schnell abschalten. Für ein Gutachten ist entscheidend, ob der Kurzschluss Ursache des Schadens war oder erst als Folge eines anderen Ereignisses entstanden ist.

Fehlerstrom

Ein Fehlerstrom fließt außerhalb des vorgesehenen Strompfades, zum Beispiel über einen Schutzleiter oder im ungünstigsten Fall über eine Person. Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen dienen dazu, gefährliche Zustände schnell abzuschalten. Bei Ladeinfrastruktur sind geeignete Fehlerstromschutzkonzepte besonders wichtig, weil glatte Gleichfehlerströme berücksichtigt werden müssen.

Überspannung

Eine Überspannung ist eine zeitweise zu hohe Spannung, etwa durch Schalthandlungen, Netzereignisse oder Blitzbeeinflussung. Sie kann Elektronik, Wechselrichter, Steuerungen oder Ladeeinrichtungen beschädigen. Bei der Schadenbewertung ist wichtig, ob das Schadenbild zur behaupteten Überspannung passt und welche Schutzmaßnahmen vorhanden waren. SV Wilmes kann solche Zusammenhänge elektrotechnisch nachvollziehbar prüfen.

Nächster sinnvoller Schritt

Wer eine technische Einordnung, ein Elektrogutachten oder eine unabhängige Schadensbewertung benötigt, kann die Unterlagen strukturiert vorbereiten und den nächsten Prüfschritt mit SV Wilmes abstimmen.